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Basilika St. Vitus

Der Bau der Basilika St. Vitus bestimmt mit iher prachtvollen Lage auf dem Abteiberg das Bild der Stadt. Es ist der dritte Kirchenbau an dieser Stelle. Der Westbau wurde in den Jahren 1180-83 von Abt Rupert unter Verwendung der Krypta der Vorgängerkirche von 1100 errichtet, das dreijochige Langhaus wurde in den Jahren 1229-39 erbaut.
1256 rief Abt Dietrich den in seiner Zeit berühmten Architekten, Meister Gerhard aus Köln, an die Abtei und übertrug ihm den Bau des Ostchores.
Mit dieser Chorhalle gelang ihm ein Meisterwerk gotischer Architektur, das am Niederrhein einzigartig ist.

1275 wurde die Kirche von Albertus Magnus geweiht. Die Veränderungen des Barock wurden 1857-63 von Vincenz Statz beseitigt. Die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges wurden behoben, dabei von 1947-55 der ursprüngliche Mittelschiffaufriss rekonstruiert.

Wertvollster Teil der Ausstattung ist das mittlere Fenster im Chor, das BIBELfenster aus der 2. Hälfte des 13. Jh, das neben dem Bibelfenster im Chor des Kölner Doms zu den ältesten erhaltenen Glasmalereien des Rheinlandes zählt. Es zeigt Szenen des Alten und Neuen Testaments.