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Mönchengladbach

Mönchengladbach, zur Unterscheidung von gleichnamigen Orten nach der im Jahre 974 gegründeten Abtei mit dem Zusatz *Mönchen* versehen, liegt mit den Stadtteilen Rheydt und Wickrath im Tal der Niers auf den das Tal begleitenden Höhenzügen.


Im Jahre 974 gründete der Kölner Erzbischof Gero zusammen mit dem Benediktiner Sandradus auf dem Abteiberg die Benediktinerabtei, sie wurde dem Sachsenheiligen St. Vitus geweiht.

 

Abtei und Ort wurden 1085 zum erstenmal als *Gladebach* urkundlich erwähnt.

 

Im 14. Jh erhielt der Ort durch Herzog Wilhelm II. von Jülich die Stadtrechte und wurde 1414 befestigt.
Eine bedeutende Textilindustrie entwickelte sich im 16. und 17. Jh, eine stärkere Industrialisierung setzte zu Beginn des 19. Jh ein. Mönchengladbach wurde zum Zentrum der Baumwollspinnerei und Weberei.

Im Jahre 1975 wurden die Stadt Rheydt und die Gemeinde Wickrath eingemeindet. Bis heute haben beide Stadtzentren sich ihre Besonderheiten jedoch erhalten können.